• Die Schwangerschaft – Schilddrüse, Vitamine, Suhi & Co.

    17.09.2017 in Schwangerschaft

    Da ich auf meinen Beitrag zur Schwangerschaft so viel Feedback von euch – auch an privaten Nachrichten –  auf Instagram bekommen habe (die teilweise auch so ergreifend waren), dachte ich mir – schreibe ich nochmals ein paar Sätzchen dazu.

    Es gibt so viele Pärchen, wo es leider nicht auf Anhieb klappt. Es gibt so viele Pärchen, die gehen im wahrsten Sinne des Wortes durch die Hölle, bis Sie ihren sehnlichsten Wunsch im Arm halten können und bei manchen bleibt dieser Wunsch leider ein ganzes Leben unerfüllt.

    Da es so viele Ärzte gibt, die nicht gerade von Einfühlungsvermögen geprägt sind oder wenn ich auch meinen Frauenarzt sehe, bei dem ich „damals“ war, als ich diese Gelbkörperhormonspritzen bekam. Der war – ehrlich gesagt – das Allerletzte.

    Als ich ihn fragte, ob es daran liegen könnte, dass ich gerade sehr viel Stress habe. Beruf, Hausbau und mein kompletter Jahresurlaub ging zu dieser Zeit für meine Ayurveda-Ausbildung drauf, da antwortete er mir: Andere Frauen haben auch Stress und bekommen Kinder. Aha! Wisst ihr, heute würde ich den Arzt direkt wechseln, aber „damals“ – wie gesagt, da war ich noch lange nicht so erfahren und hätte mich auch nicht getraut, dazu irgendwas zu sagen.

    Heute weiß ich:

    Klar ist es wichtig, dass der Körper ein inneres Gleichgewicht hat. Im Ayurveda reinigt man den Körper sogar, bevor man sich ein Kind wünscht. Und zwar beide Elternteile machen bestenfalls eine Entgiftung.

    Heute weiß ich:

    Wie wichtig doch unser noch so kleines Organ, die Schilddrüse ist! Ist diese nicht richtig eingestellt, so kann es ganz schnell zu Fehlgeburten kommen bzw. man wird erst gar nicht schwanger.

    Ich habe eine Autoimunerkrankung an der Schilddrüse. Hashimotoo. Das heißt, mein Frauenarzt hat mich sehr genau eingestellt. In der ersten Zeit der Schwangerschaft habe ich meine Dosis sogar auf 150 mg erhöhen müssen und zudem täglich Selen eingenommen.

    Aber auch hier gehen die Meinungen der Ärzte auseinander, also was Selen angeht. Aber ich bin in den ersten Monaten sehr gut damit gefahren.

    Jod bei Hasmitoo und Schwangerschaft: 

    Hier hat mein Frauenarzt mir empfohlen, die ersten 3 Monate auf Jod komplett zu verzichten. Ab dem 4. Monat meinte er, wäre die Gesundheit des Babys wichtiger, d.h. ich müsse ab jetzt Jod einnehmen bzw. könnte auch Jodsalz zum Essen verwenden. So habe ich ab diesem Zeitpunkt Jod eingenommen, aber meine Autoimunerkrankung der Schilddrüse ist mittlerweile wohl auch nicht mehr so stark ausgeprägt, wie noch vor einigen Jahren.

    Was ist mit Vitamin B12?

    Einen Mangel, den ich immer mal wieder hatte und der bei mir mit Spritzen behoben wurde war Vitamin B 12.

    Hier wurde auch zu Beginn der Schwangerschaft ein niedriger Spiegel festgestellt, wodurch ich während der Schwangerschaft auch hierauf achten muss bzw. wieder Spritzen bekomme.

    Es gibt wohl Menschen, bei denen Vitamin B12 nicht über Tabletten oder das Essen vom Körper in ausreichendem Maße aufgenommen werden kann. Dazu gehöre ich wohl … ;-)

    Was ich sonst noch einnehme:

    Zu Beginn Folsäure und ab dem 4. Monat bin ich dann auf Femibion umgestiegen.

    Femibion ist ein Kombi-Präparat mit verschiedenen Vitaminen und Omega 3 Fettsäuren mit dem ich super zurecht komme

    Magnetransforte 2 x täglich und seit ein paar Wochen auch Eisen. Nachdem ich die Eisentabletten ja überhaupt nicht vertragen habe, bin ich dann auf Kräuterblut umgestiegen und komme damit super klar.

    Die ersten Wochen der Schwangerschaft:

    Hier habe ich auf einer Messe noch Sekt getrunken (natürlich, als ich noch nichts von meiner Schwangerschaft ahnte) Als ich dann davon erfuhr, habe ich mich erst mal total verrückt gemacht.  Gott sein Dank, war es wohl aber noch so früh, dass es nicht geschadet hat.

    Hier ein Foto von mir auf der ISH in Frankfurt. Wie gesagt – da war ich schon schwanger – ahnte aber noch nichts davon. :-) und habe dort schön ein Gläschen Sekt getrunken.

    Und plötzlich weißt Du, DU BIST SCHWANGER!!!!! :-)

    Als ich einen Tag vorher noch für Besuch bei uns in der Firma einer Mitarbeiterin mitteilte, sie solle bitte eine Riesen-Sushi-Platte für den nächsten Tag bestellen (wir hatten den kompletten Tag Kunden im Haus) und dann am gleichen Abend noch  den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt, war meine Freude natürlich riesig. Gleichzeitig konnte ich es nicht wirklich glauben.

    Nur eins wußte ich: Das mit dem Sushi gibt nichts. Also bestellte ich am nächsten Morgen noch eine vegetarische Sushi-Platte, auf  großer Verwunderung unserer Mitarbeiterin, die das komplette Essen einen Tag zuvor geordert hatte. Nun hatten wir auf jeden Fall Sushi im Überfluss. Und ich erzählte erst mal, dass ich mir meinem Magen verstimmt habe und Fisch“heute“ nichts für mich ist.

    Weiter ging es am darauffolgenden Abend. Wieder ein Geschäftsessen. Normalerweise bin ich Abends nicht oft auf Geschäftsessen, aber diese Woche hatte es in sich.

    Langjährige Kunden, mein Bruder dabei und ich hatte schon Wochen zuvor einen Tisch in einem meiner Lieblingsrestaurants „Die alte Mühle Höreth“ in Kobern-Gondorf geordert.

    Jetzt ging es los… du sitzt mit allen am Tisch – die Weinauswahl beginnt. Ähm… ich mache gerade eine Diät und trinke einige Wochen bewusst kein Alkohol. Mein Bruder schaute mich ganz überrascht an: „Oh klasse, wußte ich ja noch gar nicht“. :-))

    Jaaaa – das war schon witzig … die ersten Wochen, bevor ich es dann auch in der Firma erzählte.

    Habe ich schon erwähnt? Ich liebe Sushi… das war übrigens die Sushi-Platte.. und im Hintergrund seht ihr die vegetarische Variante. Nicht nur für mich – ich habe sie immerhin mit jemandem geteilt ;-)

     

     

    Noch 8 Wochen….

    Die Vorfreude wächst und wächst. Kaum zu glauben, dass es in ca. 8 Wochen soweit ist. Am Freitag war ich nochmals beim Pränataldiagnostiker und das Baby ist vom Bauchumfang etwas zu dünn. Von daher muss ich in 14 Tagen nochmals hin.

    Die ersten „Sachen“ für das Baby …

    Vor ein paar Tagen kam die Wickelauflage (universal Wickelauflage) von kraftkids (*Werbung) an, die wir auf der guten alten Hemnes-Kommode von IKEA befestigt haben. Da diese Hemnes-Kommode aber tatsächlich schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und sie schon einen leichten Gelbstich (der ist mir vorher nie aufgefallen) hat, muss ich hier wirklich nochmals überlegen…. also mit überlegen meine ich – ob ich da nicht eine andere Kommode drunter schiebe. ;-) Mal schauen. Die Wickelauflage passt auf jeden Fall auf alle Kommoden :-) Das ist schon mal gut und sie ist total schön und sie riecht nicht nach Chemie (was mir sehr wichtig war).

    Fotos dazu zeige ich euch in den nächsten Tagen….

    Liebste Grüße
    Eure Tanja

     

     

     

    Keine Kommentare. Weiter lesen...
  • Meine Schwangerschaft und warum ich so lange nichts gesagt habe

    27.08.2017 in Schwangerschaft

    Lange hatte ich überlegt, ob ich meine Schwangerschaft hierüber und über meine Social-Media-Kanäle überhaupt bekannt geben soll. Vor einigen Wochen habe ich mich dann „getraut“. In den Insta-Storys habe ich es auf meinem Kanal Wohnkonfetti und auf Cocojana.de bekannt gegeben.

    Meine Schwangerschaft ist auch der Grund, warum es hier so lange so ruhig war. Ich hatte und habe heute auch teilweise noch mit starker Übelkeit zu kämpfen und das ein oder andere, was mich etwas umgehauen hat.

    Aber dazu bzw. zu meinem Schwangerschaftsverlauf und meines langjährigen Kinderwunsches erzähle ich euch jetzt mehr.

    Dafür hole ich ein bisschen aus und werde in diesem Post auch ganz schön „privat“. Auch das ist wieder so ein Punkt, den ich mir gut überlegt habe, ob ich das in aller Öffentlichkeit erzählen soll… Aber die heile Welt, das „Perfekte“ gibt es oft genug. Gerade auf Blogs, Instagram etc. wird oft nur das Schöne gezeigt – die Realität sieht doch leider öfter anders aus und von daher möchte ich euch davon erzählen.

    Nachdem ich mit ca. 25 Jahren (also vor vielen, vielen Jahren…. ;-)) ….)  den extremen Kinderwunsch verspürte – ja das ist so der Punkt, wo du denkst, du möchtest irgendwann mal Mutter werden. Du machst dir keine Gedanken darüber, dass es vielleicht nicht funktionieren könnte.

    Bei mir war es dann aber leider so, dass es nicht funktionierte und ich dann mit einer kleinen Hormonbehandlung vom Frauenarzt begann. Wie gesagt, das ist jetzt schon Ewigkeiten her.

    Diese Hormonbehandlung war komplett ohne Erfolg, ich weiß gar nicht, wie dieser Arzt damals überhaupt arbeitete. Er untersuchte nur mich und meinte ich müsste Gelbkörperhormonspritzen nehmen.  In den Kinderwunschzentren werden ja beide Elternteile untersucht und behandelt. Von daher kann ich das Ganze jetzt rückblickend überhaupt nicht mehr verstehen.  Unerfahren wie ich in dem Alter nun mal war, stimmte ich diesen zu.

    Alle um uns herum bekamen so langsam Kinder und für mich war dies ein unerträglicher Zustand. Die Hormonspritzen bewirkten lediglich, dass ich plötzlich ein Knötchen in der Brust bekam. Glücklicherweise war dieses kein Knötchen, sondern eine harmlose Zyste, die aber dennoch in regelmäßigen Abständen beim Radiologen überwacht werden musste.

    Das war für mich der Hinweis: STOPP!!! Bis hierhin und nicht weiter, Tanja. Wenn es nicht auf natürlichem Wege klappt, dann bin ich auch nicht bereit dazu, hier weitere Schritte zu gehen.

    Es hat schon seinen Grund, warum es nicht funktioniert. Mit dem Gedanken versuchte ich mich abzufinden. Aber eine Hormonbehandlung wäre für mich danach nicht mehr in Frage gekommen.

    Aber ein Leben ohne Kinder? Nein – ich wollte und konnte es mir einfach nicht vorstellen.

    Von daher beschäftigte ich mich nach ein paar Jahren intensiv mit Adoption oder der Aufnahme von einem Pflegekind.

    Da es aber sehr, sehr viele Pärchen gibt, die sich auf eine Adoption hier in Deutschland bewerben, stehen die Chancen hier relativ schlecht. Und so rückte das Thema Pflegekind mehr und mehr in den Fokus.

    Freunde von uns hatten ein Pflegekind – was sich aber leider Gottes alles andere als leicht und unkompliziert erwies. Aber dennoch dachte ich mir, das schaffst du schon Tanja. Aber dann kamen auch wieder die Ängste. Was ist, wenn die leiblichen Eltern ihr Kind wiederhaben möchten? Wie sehen die Treffen mit den leiblichen Eltern aus? Und einige Fragen mehr….

    All dies waren Punkte, die mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Würde ich es verkraften, wenn ich das Kind wieder abgeben muss? Diese Vorstellung  war für mich der schwierigste Punkt.

    Zudem war klar, wir wollten uns wieder einen Hund holen. Okay, dachte ich – zuerst den Hund. Dann kannst du dich in Ruhe um die Erziehung des Hundes kümmern und dann sehen wir weiter. Die Züchterin, von der wir Cooper hatten, hatte seit vielen Jahren immer wieder Pflegekinder, wie sich bei unserem ersten Welpenbesuch herausstellte.

    Und so kamen wir ins Gespräch….

    Es gibt ja keine Zufälle. Und ich glaube sowieso daran, dass alles im Leben seinen Grund hat, warum was passiert oder warum auch manches eben nicht passiert.

    Sie hatte ein Baby auf dem Arm, welches kaum Luft bekam, da die Mutter eine starke Raucherin war. Sie erzählte mir dann noch so einige Geschichten, puh…. die haben mich ziemlich schockiert. Es gibt sicherlich auch viele Fälle, die sehr positiv und schön verlaufen – keine Frage. Aber wir entschieden uns erst einmal dagegen.

    Und dann war Cooper da! Mein kleiner, frecher Westie-Rüde und immer mehr habe ich versucht mich mit dem Thema unerfüllter Kinderwunsch abzufinden.  Und irgendwann – es vergingen wieder 2 – 3 Jahre, war es dann auch so, dass ich gefestigt behaupten konnte. Ich habe es verarbeitet. Es ist okay für mich.

    Und wenn man gar nicht mehr damit rechnet….

    Jetzt könnt ihr euch vorstellen, wie ich mich gefreut habe, als ich den positiven Schwangerschaftstest in der Hand hielt.

    Es ist für mich immer noch wie ein Wunder und ich konnte es und kann es auch jetzt teilweise noch gar nicht glauben.

    So, da war ich nun schwanger und die ersten Termine beim Frauenarzt folgten.

    Die ersten 3 Monate sind ja bekanntlich immer etwas „unsicher“ und als ich diese dann rum hatte, war ich schon mal wahnsinnig erleichtert.

    Für diejenigen die mitlesen und noch nicht schwanger waren, erkläre ich es etwas ausführlicher. Um die 12. – 14 Schwangerschaftswoche kann man mittels einer Nackenfaltenmessung erste Auffälligkeiten am Baby erkennen. So war für uns direkt klar, dass wir diese Untersuchung in jedem Fall machen werden.

    Die Nackenfalte war beim Ultraschall perfekt, doch das komplette Ergebnis der Nackenfaltenmessung setzt sich aus der Dicke der Nackenfalte und zudem noch aus einem Bluttest – der am gleichen Tag durchgeführt wird – zusammen. Und hier kam dann auch das erschreckende Ergebnis. Ein äußerst niedriger Papp a Wert, der darauf deutet, dass man auf jeden Fall weiter schauen muss hinsichtlich Down-Syndrom.

    Mir schoßen alle Gedanken durch den Kopf und ich war fix und fertig. Der Bluttest lies das Risiko auf 1:21 hochschießen und ich musste 1 Woche auf das Ergebnis des Pränatests warten.

    Früher wurde in solchen Fällen immer eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt (wenn man dieser zustimmte), da aber auch hier das Risiko relativ hoch ist, dass dem Baby was zustoßen kann, wollten wir dies nicht machen und haben uns für einen DNA-Test – den Pränatest entschieden, den es bereits seit einigen Jahren auf dem Markt gibt. Der Frauenarzt riet uns auch dazu.

    Dieser zeigte dann glücklicherweise auch „Entwarnung“ Wir haben alles, was wir mit diesem Test testen konnten getestet und demnach ist auch alles in Ordnung. Eine 100%-ige Sicherheit hat man nicht, aber der Pränataldiagnostiker meinte, dass mit dem Test das Risiko auf 1:10.000 hochschellen würde. Und damit konnten wir gut leben.

    Allerdings birgt dieser niedrige Papp A Wert das erhöhte Risiko an einer Präeklampsie während der Schwangerschaft zu erkranken. Das heißt, hier kann die Plazenta irgendwann das Baby nicht mehr richtig versorgen. Auch nicht wirklich schön, so eine Mitteilung – aber gut, hier heißt es erst einmal abwarten.

    Vorsorglich wird in diesem Fall aber schon vor der 17. SSW das Blutverdünnungsmittel ASS 100 gegeben, welches ich dann auch direkt eingenommen habe und immer noch einnehme.

    Da ich, wie oben schon erwähnt immer wieder – auch über die ersten 3 Monate hinaus – mit starker Übelkeit zu tun hatte, konnte ich in den letzten Monaten nicht wirklich viel an meinen Blogs machen.

    Sooo – jetzt wisst ihr schon mal Einiges mehr. Mittlerweile bin ich in der 30. SSW, lasse regelmäßig per Doppleruntersuchung die Plazenta untersuchen und bin überglücklich, dass ich bzw. die Plazenta das Baby im Moment noch gut versorgen kann. Ich hoffe, es bleibt auch in den nächsten 10 Wochen noch so.

    Achso…. seit ein paar Wochen habe ich noch Schwangerschaftsdiabetes, aber damit lässt sich ja gut leben. Lediglich an die Menge der Kohlenhydrate musst ich mich erst mal gewöhnen. Mein aktueller Favorit, wenn ich Gelüste auf was Süßes habe. 70 % Zartbitterschokolade von Lindt.

    Jetzt geht es langsam an das Thema Erstausstattung und Babyzimmer einrichten (die ersten Sachen habe ich auch schon gekauft) Hier halte ich euch auf dem Laufenden.

    Alles Liebe und bis ganz bald

    Eure Tanja

    Keine Kommentare. Weiter lesen...